Rohkost gegen Heuschnupfen?

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Als Ernährungsberaterin stöbert man schon allein aus beruflichem Interesse auf den Blogs der Kollegen. Im Zuge dessen las ich bei zwei voneinander unabhängigen Bloggern, dass sie – lediglich in einem Nebensatz erwähnt – ihre Pollenallergie los wurden.

Da bei mir die Heuschnupfensaison Mitte/Ende Februar beginnt, war das für mich dieses Frühjahr der ideale Einstieg in die Rohkost.

Interessant war, dass innerhalb weniger Tage die allergischen Reaktionen ausblieben. Und ich keine Globuli mehr benötigte.

Da man als Rohkostanfänger aber immer wieder Appetit auf Gekochtes bekommt – bei mir war es Kartoffelgratin und Spaghetti – testet man sich langsam heran, ob nicht auch „Raw till four“ eine Möglichkeit wäre.

Ich kann nur sagen, dass diese Kombination nicht so gut klappte. Zwar blieben bei mir die vorhergesagten Verdauungsbeschwerden aus, aber der Schnupfen kam zurück.

Nach zwei Monaten Rohkost, dachte ich nicht mehr an die Allergie und aß wieder „normal“. Es dauerte drei Tage und die Allergie war da wie jedes Jahr.

Was machte ich? Wieder Rohkost…

Es ist wirklich unglaublich: Drei Tage nach erneuter Rohkosternährung war der Heuschnupfen wieder weg und so blieb es dann bis zum Sommer, wo ich wieder komplett auf gekochte Kost umstellte.

Fazit:
Rohkost bewirkt meines Erachtens Positives bei Allergien, so dass ich nächstes Frühjahr damit wieder anfangen werde – sobald die Pollen fliegen.

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