Dinge, die von mir ersetzt wurden

Wer aus ethischen oder ökologischen Gründen vegan lebt, tut gut daran, beim Einkauf diverser Alltagsdinge darauf zu achten, wie sie hergestellt wurden.

Wer sich ein bisschen in das Thema einlesen möchte, kann hier nachsehen

Greenpeace.

Da für mich die ethische Motivation ausschlaggebend ist, nutze ich diese Webseite

Wer macht was?

Ich möchte Euch gerne ein paar Alternativen, die Einzug in meinen Haushalt fanden, vorstellen.

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Haarpflege

Haarpflege

Da ich meine Haare täglich wasche, achte ich sehr darauf, hochwertige Shampoos zu verwenden.

Neben
Logona

Lavera

und

Speick

 

verwende ich sehr gerne Haarseifen.

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Hier gibt es verschiedene Anbieter. Ich habe eine kleine Manufaktur in Freiburg entdeckt und verwende deren Seifen sehr gerne. Auch für die Hände. Mir fiel dabei auf, dass der Säureschutzmantel meiner Haut nicht mehr so sehr belastet wird und ich beispielsweise kaum mehr eine Handcreme benötige.

 

Wenn man seine Haare mit Seife waschen möchte, sollte man eine Sache bedenken. Es tut den Haaren gut, wenn nach dem Waschen, insbesondere bei kalkhaltigem Wasser, mit einer sauren Rinse nachgespült wird. Eine saure Rinse ist in meinem Fall ein Apfelessig-Wasser-Gemisch. Dabei mische ich ca. 1/6  Voelkel Bio Apfelessig, naturtrüb, demeter (1 x 750 ml) mit 5/6 Wasser (gefiltert).

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Sprießkornhafer

Sprießkornhafer

Keimling

Das ist nicht ausschließlich der Name einer Firma 😉

Keimlinge kommen bei mir überall drauf. Auf den Salat, in den Rohkostwrap und aufs frisch gebackene Dinkelbrötchen.

Belegtes Brötchen

Warum fehlt er auf obigem Abendessen? Weil mein Sprießkornhafer nicht sprießen wollte.

Ich habe ihn von der Donath-Mühle gekauft, die meines Erachtens hochwertige Körner vertreibt, aber es sprossen nur ca. 10 % der Körner.

Nachdem ich dort angerufen und die wirklich freundliche Beraterin mir erläutert hatte, dass so etwas passieren könne, was dann produktionsbedingt sei, kam gestern ein kosten- und portofreier Ersatz nach Hause. Also der Kundenservice der Donath-Mühle ist top!

Was werde ich mit dem alten Hafer machen?

Ich werde mir morgen damit ein Frischkorngericht schroten. Falls ihr das auch ausprobieren möchtet, dann achtet darauf, dass das Getreide nicht zu lange einweicht. Maximal 10-15 Minuten, sonst schmeckt es bitter.

Sprießkornhafer

 

 

In Jordanien fing alles an…

In Jordanien fing alles an…

Da stand ich nun in einem fremden Land und fuhr mehrmals wöchentlich durch ganz Amman, nur um dann im großen Einkaufszentrum zu sehen, dass es keinen „Bio-Käse“ gab. Was nun? Dann nimmt man halt den importierten aus Frankreich – aber kennen die Franzosen denn überhaupt Bioland und Demeter? Denn nur von artgerecht gehaltenen Tieren wollte ich den Käse essen…

 

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In der City Mall gab es das französische Carrefour.


So lebte ich also fast 6 Monate vor mich hin und wurde dann durch meine Kollegen auf Facebook aufmerksam – ein interessantes Medium, um sich fortzubilden. Und natürlich wurde man dort mit den Theorien des Veganismus konfrontiert. Die Details und die unansehnlichen Bilder möchte ich hier nicht wiedergeben, aber das Fazit war – ich probiere mal vegan!

Gesagt getan, da wurde der Lacto-Vegetarier zum Veganer.

Nun sind es also fast drei Jahre schon, dass mich diese Ernährungsform fesselt.

Die Weiterbildung zum Ernährungsberater brachte mir folgende Bücher näher:

Rütting, B.: Vegan & vollwertig

Heimroth, A., Bornschein, B.: Vegan & vollwertig genießen

Mehr zu Jordanien entsteht gerade hier:
https://unterwegs72.wordpress.com/asien/jordanien/

Rohkost gegen Heuschnupfen?

Rohkost gegen Heuschnupfen?

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Als Ernährungsberaterin stöbert man schon allein aus beruflichem Interesse auf den Blogs der Kollegen. Im Zuge dessen las ich bei zwei voneinander unabhängigen Bloggern, dass sie – lediglich in einem Nebensatz erwähnt – ihre Pollenallergie los wurden.

Da bei mir die Heuschnupfensaison Mitte/Ende Februar beginnt, war das für mich dieses Frühjahr der ideale Einstieg in die Rohkost.

Interessant war, dass innerhalb weniger Tage die allergischen Reaktionen ausblieben. Und ich keine Globuli mehr benötigte.

Da man als Rohkostanfänger aber immer wieder Appetit auf Gekochtes bekommt – bei mir war es Kartoffelgratin und Spaghetti – testet man sich langsam heran, ob nicht auch „Raw till four“ eine Möglichkeit wäre.

Ich kann nur sagen, dass diese Kombination nicht so gut klappte. Zwar blieben bei mir die vorhergesagten Verdauungsbeschwerden aus, aber der Schnupfen kam zurück.

Nach zwei Monaten Rohkost, dachte ich nicht mehr an die Allergie und aß wieder „normal“. Es dauerte drei Tage und die Allergie war da wie jedes Jahr.

Was machte ich? Wieder Rohkost…

Es ist wirklich unglaublich: Drei Tage nach erneuter Rohkosternährung war der Heuschnupfen wieder weg und so blieb es dann bis zum Sommer, wo ich wieder komplett auf gekochte Kost umstellte.

Fazit:
Rohkost bewirkt meines Erachtens Positives bei Allergien, so dass ich nächstes Frühjahr damit wieder anfangen werde – sobald die Pollen fliegen.